Aktualisierung des Datenbankservers auf die aktuelle Version 10.5.5  (Stand 30.08.2020)

Es muss schon mindestens MariaDB 5.5 installiert sein.

Die Aktualisierung sollte nur dann erfolgen, wenn die Server-Version ungleich10.5.5 (s. Statuszeile Arbene) ist.

 

  • Erstellen Sie ein Backup
  • Starten Sie den Rechner neu
  • Beenden Sie den DatenbankserverMySQL über die Datenbanktolls  oder Dienste ->MySQL beenden.

 

  • Benennen Sie das Verzeichnis c:\mariadb55 um. (z.B. mariadb55_old)
     
  • Laden Sie die Datei Update_MariaDB 10.5.5 64bit.exe herunter und führen Sie diese aus. Es wird ein neues Verzeichnis c:\mariadb55\*.* erstellt.

    hier bestätigen...
  • Starten Sie dann den Rechner neu, oder starten Sie die Datenbankengine MySQL über Dienste neu.
  • Kopieren Sie das Verzeichnis Ihrer Produktiovdatenbank, das noch im Verzeichnis c:\mariadb55_old\data\ liegt, in das entsprechende Verzeichnis c:\mariadb55\data\
  • Fürhren Sie in den Datenbanktools "Tabellen komprimieren / reparieren" aus.
  • Jetzt sollte sich Arbene starten lassen.

 

 

Sollte sich die Datenbank nicht starten lassen, s. Dienste, löschen Sie im Verzeichnis C:\mariadb55\data\ alle Dateien außer my.ini. (Die Verzeichnisse arbene und mysql dürfen nicht gelöscht werden!!)

 

Datenbankverzeichnis

In der Mariadb-Ini-Datei c:\mariadb55\data\my.ini wird unter datadir der Datenbankpfad festgelegt. Dies ist auch das Standard-Verzeichnis für die Datenbanken (entsprechen den Unterverzeichnissen)

Wenn in my.ini hinter datadir  ein alternativer Pfad / Verzeichnis eingetragen wird,  greift die Datenbankengine nach dem nächsten Start darauf zu.

 

Die Ini-Datei wird beim Start des mysql-Dienstes benötigt und kann dort ggf. angepasst werden

 

 

Änderung des Ports:

Es lässt sich in der Arbene Ini-datei ein alternativer Port für den Datenbankserver einstellen. ( C:\users\aktueller_user\appdate\local\arbene\arbene.ini  bzw. 2. Wahl im Arbene-Arbeitsverzeichnis)

Das Gleiche muss dann noch in der Mariadb-ini Datei my.ini  im Verzeichnis c:\mariadb55\data\my.ini erfolgen. --> port=xxxx (Achtung  "port" kommt mehrfach in der Datei vor)
 

 

Die Datenbank sollte dann verschlüsselt werden, wenn Unbefugte (hierzu zählt auch die EDV-Abteilung) Zugriff auf das Dateiverzeichnis, auf dem die Datenbank liegt (c:\mariadb55\data), haben.
Dies ist beispielsweise dann gegeben, wenn Arbene auf einem Server liegt, den Sie nicht selber administrieren.

Falls Sie die Datenbank auf einem Laptop mobil betreiben ist die Verschlüsselung des gesamten Laufwerks der Verschlüsselung auf Tabellenebene überlegen.

Die verschlüsselten Tabellen lassen sich nur dann lesen, wenn der Datenbankserver beim Start die Schlüsseldatei lesen kann. Es ist somit bedeutsam, dass die Rechtevergabe so erfolgt, dass die Schlüsseldatei nicht zugänglich ist, also etwa auf dem Stick z:\.

Über die Datenbank-Tools lässt sich eine Verschüsselung der Datenbanktabellen einrichten.

 

Verschlüssen der Datenbank

  • Definieren Sie ein Dateiverzeinis, auf dass nur Sie Zugriff haben. Idealerweise ist das ein Stick, den Sie einstecken, wenn Sie Zugriff auf die Datenbank benötigen. (Danach muss der Datenbankserver neu gestartet werden)
  • Vergeben Sie einen Schlüsselnamen (z.B. key.txt) und erstellen Sie den individuellen Schlüssel
  • nun wird die Schlüsseldatei in das vorher ausgewählte Verzeichnis geschrieben.
  • mit Datenbank-Verschlüsselung aktivieren (s. Statuszeile)  wird die Datenbankengin angewiesen alle neuen Schreibvorgänge verschlüsselt auszuführen. Die alten Daten liegen noch unverschlüsselt vor.
  • Nachdem die Verschlüsselung auf Seiten des Datenbankservers aktiviert wurde, müssen somit alle Tabellen, die verschlüsselt werden sollen, neu erstellt werden. Hierzu muss mit dem aktuellen Backup eine neue Datenbank aufgebaut werden, die dann als Produktivdatenbank wird.

Achtung: das Backup wird, wenn nicht anders eingestellt, unverschüsselt erzeugt - s. Kartenreiter Backup

Entschlüsseln der Datenbank

  • Backup erstellen
  • Datenbankverschlüsselung stoppen (s. Statuszeile)
  • Neue Datenbank mit dem Backup erstellen und diese Datenbank als Produktivdatebank verwenden.

 

 

Stellen Sie sicher, dass Sie mit der gewünschten Datenbank verbunden sind.

Wechseln Sie zum Kartenreiter Tabelle reparieren

In "einfachen" Fällen

Wenn diese Aktion nicht erfolgreich beendet wurde

 

Beenden Sie die DatenbankTools (über den Taskmanager oder Datenbanktools nochmals starten) und führen Sie nach Neustart die folgenden Schritte hintereinander aus.

 

Beim Reparieren sollete sich folgendes Fenster öffnen:

Wenn Sich das Fenster wieder geschlossen hat war die Reparatur erfolgreich.

Starten Sie den Datenbankserver neu.

 

Ein hervorragendes Tool für alle Datenbankaktionen, wie auch die Reparatur von Tabellen ist das Programm HeidiSQL.

Laden sie HeidiSQL herunter und installieren Sie das Programm : http://www.heidisql.com/download.php